Macht uns der technische Fortschritt die Arbeitsplätze streitig?

Autonomes Fahren, Drohnen oder künstliche Intelligenz – das alles sind Schlagworte, die dem ein oder anderen Arbeitnehmer Schweißperlen auf die Stirn treiben. Denn mittlerweile sorgt die voranschreitende Digitalisierung bei vielen Angestellten nicht für Freude über den technischen Fortschritt, sondern eher für Angst um den eigenen Job.

Schenkt man einer Studie der Oxford-Universität Glauben, dann ist fast jeder zweite Arbeitsplatz in Zukunft gefährdet. Zwar lässt sich jetzt argumentieren, dass man ähnliche Horror-Szenarien auch beim Eintreten von Epochen, wie der Industrialisierung vermutet hat, doch glauben Forscher, dass es diesmal anders sein könnte. Die Rede ist von Dematerialisierung. Hierbei werden zunehmend Arbeitsprozesse digitalisiert und für einfache Dienstleistungen einfach eine App verwendet.

Digitalisierung

Allerdings sollte man dennoch beachten, dass bereits Ende der 70er, als die ersten PCs Einzug in Büros dieser Welt fanden, das papierlose Büro schon in greifbarer Nähe vermutet wurde. Die Realität sah dann anders aus und wir drucken heutzutage noch unsere Dokumente aus. Selbst Faxgeräte, die einige schon für tot erklärt hatten finden sich in dieser und jener Firmen noch, auch wenn sie meist eingestaubt in der Ecke stehen. Demnach könnte sich die Digitalisierung eventuell auch viel langsamer vollziehen als vermutet.

Der ehemalige Fotografie-Gigant Kodak ist der beste Beweis, was im schlimmsten Fall alles passieren kann: Von den zu Hochzeiten 145.000 Mitarbeiter sind zurzeit noch 3.000 beschäftigt.
Wir dürfen also gespannt sein was uns der technische Fortschritt noch alles bringt. Die Bandbreite reicht von Fluch bis Segen – oder beides.