E-Mail-Verschlüsselung – Wie funktioniert das eigentlich?

Unser E-Mail-Verkehr wird abgehört – da sind nicht wenige von überzeugt. Doch natürlich kann man gegen die Paranoia mittlerweile etwas tun, nämlich in Form einer voll automatischen E-Mail Verschlüsselung durch z.B. PGP. Doch die wenigsten wissen eigentlich, wie und was da eigentlich verschlüsselt wird. Deshalb habe ich mich entschieden einfach mal eine Erklärung für euch bereit zu stellen.

Das so genannte Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) ist bei den meisten Anbietern im E-Mail-Bereich serienmäßig. Doch hierbei ist es ähnlich wie bei Autos. Wer mehr Sicherheit haben möchte, der wählt eine andere Ausstattungslinie. Ähnlich ist es auch auf dem E-Mail-Sektor. Eine sichere E-Mail-Verbindung erfordert ein zusätzliches Verschlüsselungsverfahren.

Zum einen wird eine extra Software benötigt, die individuelle Keys generiert. Diese kann die öffentlichen Schlüssel des Empfängers kryptographieren und auch wieder entschlüsseln.

Außerdem ist eine digitale Signatur bzw. ein Zertifikat von Nöten, da der Absender vorab den öffentlichen Schlüssel des Empfängers kennen muss. So ist es nur noch für den Empfänger möglich die Mail zu lesen, der Zugriff auf die Verbindung wird ausgeschlossen.

E-Mail-Verschlüsselung

Der Inhalt der E-Mail kann dann im Verschlüsselungsprogramm in eine Zwischenablage hineinkopiert werden. Er wird dann mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers verschlüsselt. Anschließend kann die verschlüsselte Mail wie gewohnt verschickt werden. Der Empfänger kann die Mail mit seinem privaten Schlüssel einfach wieder entschlüsseln. Das kann er über eine SmartCard oder ein Passwort tun.

Jetzt herrscht endlich wieder Privatsphäre im Mail-Postfach – Ist doch gar nicht so aufwendig oder?

Hat es sich bald ausgebrowsert?

Dem Internet wird noch eine blühende Zukunft vorhergesagt – aber ohne Browser. Das mag jetzt für einige verwirrend klingen doch so ist es wohl tatsächlich.

Das Internet, wie wir es kennen wird sich zukünftig stark wandeln und da Browser noch aus einer Zeit stammen in der es noch den Netscape Navigator gab wird es Zeit für etwas Neues sind sich Experten einig. Das liegt vor allem daran, dass die Technik auf der alle Browser aufbauen mittlerweile überholt ist und auch Updates keinen frischen Wind mehr bringen. Momentan ist so ziemlich alles direkt im Browser möglich: Videos schauen und schneiden, Bilder bearbeiten oder telefonieren. All das bringt Suchprogramme an ihre Grenzen. Sie reagieren mit häufigen Abstürzen oder verlangsamen das Gerät, da sie zu viel Arbeitsspeicher verbrauchen.

Aber wie soll es denn jetzt ohne Browser weiter gehen? – Ganz einfach. Apps lösen die Browser in Zukunft ab. Der Durchschnittsnutzer interagiert mittlerweile fast eh vollständig über sie. Zumindest auf mobilen Geräten, aber deren Nutzung steigt ja auch passenderweise. Doch auch Microsoft setzt seit der Einführung von Windows 8 verstärkt auf Apps und eine Kacheloberfläche. Dies wurde mit dem Rollout von Windows 10 noch einmal intensiviert.

Ihr könnt also ganz klar erkennen, wo der Trend hingeht. Ich kann es mir zumindest noch nicht vorstellen, eine Welt ohne die klassischen www-Adressen.

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